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Historie
Heute
Mit zwei Produktionslinien ist die Tullau Pappen® ein moderner Vollpappehersteller, der sich den Entwicklungen und Herausforderungen der Zukunft stellt.
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2006 Erster Messeauftritt auf der Internationalen Verpackungsmesse Fachpack in Nürnberg. Zahlreiche Kunden besuchten Tullau Pappen® am grün illuminierten Stand, viele Interessenten aus dem In- und Ausland konnten als Kunden gewonnen werden. |
2003
Tullau Pappen® feiert 125-jähriges Firmenjubiläum.
Kunden und namhafte Gäste aus Wirtschaft und Politik waren in die Kunsthalle Würth eingeladen. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm bot sich die Möglichkeit an einer historischen Stadtführung oder an einem Rundgang durch die Max Liebermann Ausstellung der Kunsthalle Würth teilzunehmen.
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1997 Das Unternehmen erwirbt die brandbeschädigte Pappenfabrik Trauchgau (Bayern). Nach umfangreichen Wiederaufbaumaßnahmen und einer Generalüberholung des Maschinenparks kann die Produktion im Werk Trauchgau im Sommer 1998 starten. |
1992
Mit Matthias Kurz als zweitem Geschäftsführer ist nun die Gesellschaft in der 5. Generation tätig. Neue Anwendungsgebiete für Pappenprodukte, ein neu strukturierter Vertrieb und forcierte Exportaktivitäten sind wesentliche Herausforderungen. Produktivität und Pappequalitäten werden maßgeblich weiterentwickelt.
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1985 Das Altpapierlager in Tullau brennt vollständig ab. Dennoch läuft die Produktion nach zehn Tagen wieder an. Während ein neues Lagergebäude erreichtet werden muss, gehen die Arbeiten den ganzen Winter über unter einem Folienzelt weiter. |
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1980 Die Tullau Pappen® zieht innerhalb des Ortes an einen neuen Standort. Hier wird eine neue moderne Pappenstraße mit einer Bogengröße von 3,05 x 4,60 m errichtet. |
1973
Die Pappenfabrik erwirbt das ortsansässige Sägewerk und erweitert so ihren Betrieb. Nach dem Tod von Hermann Kurz wird Günter Kurz alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft.
1967
In Tullau entsteht eine neue Anlage mit automatischer Pappenstraße, deren Abläufe am Schaltpult überwacht und gesteuert werden.
![]() Pappen beim Austrocknen auf der Wiese |
1952 Günter Kurz tritt nach Abschluss seines Studiums in den Betrieb ein. Der Wiederaufbau nach dem Krieg bringt auch einen Aufschwung in der Pappenindustrie. Die Produktionstechnik wird modernisiert und die Kapazität vergrößert. Anfang der 50er Jahre wird ein großes Walzwerk aufgebaut sowie die Stoffaufbereitung umgebaut. Die Wasserkraftanlagen werden modernisiert und ausgebaut bis heute auf eine Leistung von 200 kW. |
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1935 Die Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren macht auch Christian Räuchle schwer zu schaffen. 1935 verkauft er seinen Betrieb an seinen Schwager Karl Kurz. Dieser vereinigt die Pappenfabrik mit dem von ihm aufgebauten Elektrizitätswerk. |
![]() Christian Räuchle mit Fahrzeug |
Um 1920 |
1911
Eine neue Voith-Wasserturbine mit 40 PS liefert die Antriebskraft der Maschinen. Als Rohstoff zur Weiterverarbeitung dienen Altpapier und Hadern und noch heute ist Tullau Pappen® eine Wiederverwertungsanlage; obwohl es aufwändiger ist, aus Sekundärrohstoffen ein hochwertiges Produkt herzustellen, als aus Primärrohstoffen, wie z.B. Zellstoff oder Holzschliff.
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1908 Gemeinsam mit Schwiegersohn Karl Kurz erwirbt Christian Räuchle, die Pappenfabrik Gall, deren Standort an den eigenen angrenzt. Im gleichen Jahr übernimmt Christian Räuchle den Betrieb seines Vaters. Mit acht Arbeitern werden damals täglich 750 kg Buchbinder-, Pack- und braune Schuhpappe produziert. |
1884
Die Fabrik und mit ihr die Wohnung der Besitzer, die sich im gleichen Gebäude befindet, brennen nieder. Energisch baut Christian Räuchle an gleicher Stelle einen neuen Betrieb auf.
![]() Christian Räuchle |
1878 Christian Räuchle erwirbt die Sägemühle in Tullau: Durch die Nähe zum Fluss Kocher sind schon seit Jahrhunderten Mühlen betrieben worden, wesentliche Bedingungen, um eine Pappenfabrik zu etablieren. Alle Maschinen werden damals von zwei großen Wasserrädern mit je 5,5 m Durchmesser angetrieben. |
Um 1600
Ursprung als Mahl-, Walk-, Öl-, Obst-, Sägemühlen















